Hier einige Grundlage der Eisenbahntechnik.
Eisenbahnen, ein spurgebundenes Rad-Schiene-System mit den sich daraus ergebenden betrieblichen Einrichtungen: Strecken ,Bahnhöfe, Blockstellen ,Weichen, Signalen , Fahrzeugen (Lokomotiven und Wagen) u.s.w.).
Beim ersten Schienenverkehr zum befördern von Menschen wurde die Wagen von Pferden gezogen ,aber das soll hier nicht weiter behandelt werden.
Die Vorteile der Eisenbahn sind
niedriger Energieverbrauch wegen geringer Rollreibung zwischen Rad und Schiene
wenig Raumbedarf des Verkehrsweges
sicheres Verkehrssystem
lange Zugeinheiten (700m)möglich, bei minimaler Personalstärke.
Es gibt unterschiedliche Spurweiten, die in Millimeter angegeben werden. Es gibt beispielsweise drei unterschiedliche Breitspuren
1 674 Millimeter in Spanien
1 524 Millimeter in Russland und teilweise Finnland
1 676 Millimeter in Portugal
vier verschiedene Schmalspuren
1 000 Millimeter in Portugal, teilweise in Frankreich, Schweiz und Deutschland
891 bis 1 067 Millimeter in Schweden
760 Millimeter in Österreich sowie 600 Millimeter in England und Schweden
Normalspur
1 435 Millimeter (1430-1465) Das Maß stammt von der englischen Postkutsche.
Zugelassen sind Spurweiten von 1 430 bis 1 465 Millimeter in England, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz
Züge dürfen eine bestimmte Länge nicht überschreiten:
Güterzüge max 700m oder 250 Achsen.
Reisezüge max 80 Achsen Autoreisezüge 100Achsen.
Die Einschränkungen ergeben sich aus der Gleislänge in denn Bahnhöfen ,der Bahnsteiglänge , und den Bremsverhältnissen .
Beispiele erster Eisenbahnstrecken in Europa sind : 1825 in England zwischen Stockton und Darlington, 1835 in Deutschland die Strecke Nürnberg–Fürth, 1837 in Österreich zwischen Floridsdorf und Deutsch-Wagram ,1844 in der Schweiz zwischen Basel und Elsass und 1847 die Strecke Zürich–Baden.
Am 7. Dezember 1835 fuhr die erste deutsche Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth.
Dem ersten Nahverkehr zwischen Nürnberg und Fürth folgte ballt , 1838 ,die erste Fernbahn von Leipzig nach Dresden.
Zwischen 1880-1920 war die Zeit der vielen Länderbahnen
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Am 1 April 1920 wurden diese Länderbahnen zur Deutschen Reichsbahn eingegliedert. Es wurden schnelle und komfortable Lokomotiven und Züge entwickelt .Die Dampflok 05 002 schaffte zum erstenmal eine Geschwindigkeit von 200 km/h am 11. Mai 1935 , oder die Baureihe 61 die schon Planmäßig 1934 Züge zwischen Berlin und Dresden in nur 102 Min beförderte (176 km Entfernung) Hg 175 km/h
Das Ende das zweitem Weltkrieges (1945)
führte zu einer völligen Neuorientierung der Verkehrsströme ,aus den Strecken des Reiches , Hauptstrecken West - Ost (Berlin) mussten Süd - Nord Strecken aufgebaut werden,
und Aufteilung des ehemaligen Reichsbahnnetzes in drei Verwaltungen. Diese sind:
die Polnische Staatsbahn
die Deutsche Reichsbahn für den Bereich der Deutschen Demokratischen Republik
die Deutsche Bundesbahn für die drei westlichen Besatzungszonen der späteren Bundesrepublik.
In den oben genannten Zeitraum fällt aber auch das Ende der Dampf-Ära. Mit der Dampflok 23 105 wurde im Dezember 1959 nicht nur die letzte Maschine der Baureihe 23, sondern auch die letzte Dampflok der Deutschen Bundesbahn in Dienst gestellt ,im Jahr 1976 führen die letzten Dampfloks im Bereich der BD Hannover in Rheine - Emden.
Am 2. Juni 1991 begann der planmäßige ICE-Einsatz mit Geschwindigkeiten bis zu 280 Kilometern pro Stunde, sowie die Inbetriebnahme der Neubaustrecken Hannover–Würzburg und Stuttgart–Mannheim. Am 1.Januar 1994 wurde die Deutsche Bahn AG gegründet ,ein Zusammenschluss aus der Reichsbahn und der Deutschen Bundesbahn. Mit der Teilung in Fernverkehr, Nahverkehr (mit mehreren Länderbahnen) und Cargo , wurde die Bahn nun wieder aufgeteilt .
Im Herbst 1996 folgte die zweite Generation des Hochgeschwindigkeitszuges ICE. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist der ICE-2 (Spitzengeschwindigkeit bis 280 Kilometer pro Stunde) leichter und komfortabler, er besteht aus einem Triebkopf und Mitte-, und Steuerwagen. Das verbesserte Federungssystem ermöglicht eine noch größere Laufruhe. Das neue Modell lässt sich innerhalb kurzer Zeit in zwei Teilzüge (mit je 368 Sitzplätzen) trennen, die dann verschiedene Zielbahnhöfe ansteuern können.
Der ICE 3 kam im Jahr 2000 in den planmäßigen Einsatz ,es gibt verschiedene Ausführungen als Mehrstrom Variante und auch als ICE - T mit Neigetechnik.
Die Magnetschwebebahn hat ihre technische Reifeprüfung im Emsland abgelegt. Der Bau einer Strecke von Hamburg nach Berlin wurde nach langer, zum Teil heftiger politischer Diskussion im Mai 1996 vom Deutschen Bundestag verabschiedet , ist aber inzwischen nicht mehr in der Planung . .